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"Metallbau setzt Akzente"
 
Ein Wettbewerb des Fachverbands Metall Hessen stellte die Auszubildenden vor die Aufgabe, einen Baumschutz für den öffentlichen Raum herzustellen. Folgendes Konzept wurde von einem unserer Azubis erarbeitet und umgesetzt:
 
Das Grundkonzept des Baumschutzes stellt den Zwiespalt zwischen dem Veränderlichen und dem Konstanten dar. Daher wurden Materialien verwendet, welche sich ändern und nicht verändern. Ebenso wurden moderne, komplex aufgebaute und künstlich beeinflusste Werkstoffe, wie die Metalle, jedoch auch natürliche und der Witterung unterworfene Materialien, wie Basalt, verwendet. Eine wichtige Darstellung soll der Aufbau mit verschiedenen Ebenen sein, welcher in vielerlei Hinsicht die verschiedenen Strukturebenen in unseren Denkweisen veranschaulicht. Ob es das gesellschaftliche System ist, oder die politische Struktur, der Aufbau des Schulsystems oder die Hierarchien im Beruf. Allen diesen Möglichkeiten fehlt jedoch eine kritische Darstellung, die Transparenz.
Die dauerhaften und witterungsbeständigen Eigenschaften des Edelstahls (Silbernen) stehen hier im Kontrast zur farblichen Veränderung der Kupferdistanzen. Diese werden im Laufe der Zeit, durch die Entwicklung von Kupfersalzen, eine Patina entwickeln und von ihrem kontrastreichen Rot zu einem ansehnlichen Grün wechseln.
Das Zentrum des Baumschutzes wird durch den vegetativen Körper selbst dargestellt, welcher von jeder Position aus stets zu sehen sein wird. Das Grundgerüst aus silbernen Eisenstäben soll einen einrahmenden Effekt erzeugen und steht in beinahe jeder entstandenen Linie in einer 2/3-Teilung zu einer anderen vorhandenen Parallele. Um Korrosion zwischen den Edlen- und unedlen Metallen der Distanzen und Stäbe zu vermeiden werden Verschlusskappen auf den Distanzrohren angebracht und mit Durchgangsverbindungen verschraubt. Ziel der Bodenkonstruktion ist es, die Stabilität zu geben und die Positionen der Elemente zu fixieren. Jedoch soll es kein Element des „Blickfangs" werden.
Als natürliche Komponente und zur Unterstützung des Gedankens „Förderung der Artenvielfalt" soll als dekoratives Element eine von verschiedenen Kleintieren nutzbare Trockensteinmauer aus Basalt angelegt werden, welche ebenfalls zwar im Material Basalt konstant, jedoch in ihrem Bewuchs veränderlich ist. Diese Mauer soll sowohl als optischer Blickfang, als auch als Habitat und Winterquartier funktionieren.
Da Der Baumschutz für eine Naturschutzorganisation konstruiert wird, soll eine potenzielle Werbefläche nicht fehlen. Die höchste Ebene kann als Fläche für Werbeschilder, Schaukästen oder Aushängekästen verwendet werden können. Dafür können individuell angepasste Klammern konstruiert werden.